Ich zeichne ein Gitter, das sieht aus wie eine Tabelle mit durchgezogenen Linien. Ich benutze TikZ und die matrix-Library, da noch Pfeile und Beschriftungen dazukommen. In dieser "Tabelle" sind die horizontalen Zwischenlinien nur zu dick, wie man in meinem Entwurf sehen kann:

\documentclass{article}
\usepackage{tikz}
\usetikzlibrary{matrix}
\begin{document}
\begin{tikzpicture}[
    arrow/.style={->, bend angle=60, bend left, shorten >=0.3ex, shorten <=0.3ex},
    label/.style={right, font=\footnotesize}]
  \matrix (m) [matrix of nodes, row sep=0pt,
    column 1/.style={nodes={rectangle, draw, minimum width=4em}}]
  {
    Zeile 1 \\
    Zeile 2 \\
    Zeile 3 \\
  };
  \path (m-1-1.east) edge[arrow] node [label] {1} (m-2-1.east)
        (m-2-1.east) edge[arrow] node [label] {2} (m-3-1.east);
\end{tikzpicture}
\end{document}

alt text

Wie erhalte ich einfache Zwischenlinien?

gefragt 05 Aug '13, 10:25

Felix's gravatar image

Felix
1.3k225366
Akzeptiert: 89%

bearbeitet 25 Aug '13, 07:55

Clemens's gravatar image

Clemens
19.0k112960


Mit row sep=0pt werden die Ränder der Zellen direkt nebeneinander gezeichnet, womit sich die sich die Linienbreite in der Zeichnung an dieser Stelle verdoppelt. Damit die Zwischenlinien so breit wie die anderen Linien in der Zeichnung sind, müssen die sich die Ränder von zwei aneinander stoßenden Zellen aber überlagern. Das erreicht man in dem man den Zeilenabstand mit row sep=-\pgflinewidth festlegt.

Permanenter link

beantwortet 05 Aug '13, 10:49

esdd's gravatar image

esdd
14.2k53251

Die Linien wirken dicker, da es sich eigentlich um zwei normale Linien handelt, die untereinander gezeichnet werden. Um beide als eine Linie sichtbar zu machen, kannst du die Höhe jeweils um die Dicke der Linie verringern (= Du schiebst die Linien übereinander und sie wirken als eine).

\documentclass{article}
\usepackage{tikz}
\usetikzlibrary{matrix}
\begin{document}
\begin{tikzpicture}[
    arrow/.style={->, bend angle=60, bend left, shorten >=0.3ex, shorten <=0.3ex},
    label/.style={right, font=\footnotesize}]
  \matrix (m) [matrix of nodes, row sep=-0.4pt, % Liniendicke
    column 1/.style={nodes={rectangle, draw, minimum width=4em}}]
  {
    Zeile 1 \\
    Zeile 2 \\
    Zeile 3 \\
  };
  \path (m-1-1.east) edge[arrow] node [label] {1} (m-2-1.east)
        (m-2-1.east) edge[arrow] node [label] {2} (m-3-1.east);
\end{tikzpicture}
\end{document}

Die Dicke der Linien bei der jeweiligen Option (very thin, thin, semithick, etc.) steht in der tikz Anleitung.

Permanenter link

beantwortet 05 Aug '13, 10:54

Epllus's gravatar image

Epllus
59059

1

Es bietet sich an row sep=-\pgflinewidth zu benutzen, so dass man den Wert nicht ändern muss, entscheidet man später eine andere Liniendicke zu verwenden.

(05 Aug '13, 13:05) Qrrbrbirlbel
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Frage gestellt: 05 Aug '13, 10:25

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Zuletzt aktualisiert: 25 Aug '13, 07:55