Ich habe folgendes Problem: in meinem Dokument, an dem ich arbeite, wechselt (aus mir unerklärlichen Gründen) der Absatzabstand von Absatz zu Absatz. Sprich mal ist zwischen zwei Absätzen nur ein kleiner Abstand (so wie ich es will), manchmal kommt im pdf aber noch eine Leerzeile zusätzlich dazu.

Meine Absätze habe ich ganz normal mit \par definiert und auch darauf geachtet, dass ich im Editor keine zusätzlichen Leerzeilen drin habe.

Ich arbeite dabei mit der Dokumentenklasse:

Öffne in Overleaf
\documentclass[jou,natbib,draftfirst]{apa6}

Das sieht ungefähr so aus:

Öffne in Overleaf
\section {1]
\subsection {2}
\subsubsection{3}
Text1.

Text2.

Text3.
\subsubsection{4}
Text4.
\subsubsection{5}
Text5.

Dabei sind die Abstände zwischen Text1 und Text2 korrekt, jedoch erhalte ich zwischen Text2 und Text3 eine extra Leerzeile im Output. Ebenso zwischen Text3 und \subsubsection{4}.

gefragt 10 Jan, 06:13

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trig
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bearbeitet 11 Jan, 01:29

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saputello
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Willkommen auf TeXwelt!

(10 Jan, 06:23) saputello

Bitte beachte die Tipps zum Verfassen, die während des Verfassens oder Bearbeitens Deiner Frage in der Spalte rechts angezeigt werden. Insbesondere wäre ein Minimalbeispiel sinnvoll.

Darüber hinaus sei darauf hingewiesen, dass wir hier Markdown für die Formatierung verwenden. Siehe dazu das Fragezeichen rechts in der Toolbar über dem Eingabefeld für Fragen und Antworten. Ich habe das in Deiner Frage einmal umgesetzt, so dass Du teilweise sehen kannst, wie es funktioniert.

(10 Jan, 06:24) saputello

Könntest du bitte ein Minimalbeispiel produzieren, welches das fehlerhafte Verhalten aufzeigt?

(10 Jan, 06:25) NobbZ

Habe das mal versucht so gut wie möglich oben einzufügen

(10 Jan, 06:43) trig

Das ist kein Minimalbeispiel! Bitte beachte den Link!

(10 Jan, 06:43) saputello

Es sei außerdem darauf hingewiesen, dass die Verwendung von natbib im Gegensatz zu biblatex nur noch eingeschränkt empfohlen werden kann.

(10 Jan, 07:51) saputello
Ergebnis 5 von 6 Alle anzeigen

In Ermangelung eines vollständigen Minimalbeispiels vermute ich, dass es sich um den vertikalen Ausgleich handelt. Bei doppelseitigen Dokumenten wird üblicherweise versucht, die letzte Zeile einer Seite immer auf derselben Höhe zu positionieren. Dazu ist es erforderlich, verschiedene vertikale Abstände in gewissem Umfang anzupassen. Bei normalem Text kommt man damit aus, maximal die Höhe einer Zeile so zusätzlich zu verteilen. Kann das Einfügen beispielsweise vor und nach Überschriften erfolgen, fällt der zusätzliche Abstand nicht auf. Welche Abstände wie weit gedehnt (oder auch geschrumpft) werden dürfen, ist über zusätzliche Angaben, den sogenannten Leim definiert. Das sind die plus- und minus-Angaben, die Du bei Längen vielleicht schon einmal gesehen hast.

Wird auf den Seiten jedoch Material beträchtlicher Höhe wie nicht gleitende Tabellen oder Abbildungen verwendet oder ausladende Überschriften verwendet und passt ein solches Element nicht mehr komplett auf eine Seite, sondern muss auf die nächste umbrochen werden, kann es erforderlich sein, sehr viel Freiraum auf der Seite zu verteilen. In diesem Fall können Längen auch überdehnt werden. Man erhält dann typischerweise eine Meldung über eine underfull \vbox. Gleichzeitig wird diese Überdehnung häufig unangenehm sichtbar.

Abschalten kann man den vertikalen Ausgleich generell mit \raggedbottom. Wieder einschalten kann man ihn mit \flushbottom. Für Eingriffe an einzelnen Stellen sei jedoch eher die Verwendung von gezielten \clearpage empfohlen. Natürlich macht man derartige Eingriffe erst am Ende, wenn der Inhalt des Dokuments feststeht.

Für Artikel, die man bei Verlagen einsendet, also insbesondere für solche bei der APA, für die man die Klasse apa6 tatsächlich verwenden würde, empfehlen sich solche Eingriffe in der Regel jedoch nicht. Stattdessen überlässt man den Endsatz dem Verlag, der auch die Artikel zu einem Band zusammenfasst und daher den endgültigen Umbruch macht.

Permanenter link

beantwortet 10 Jan, 06:35

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saputello
19.0k22355

Super vielen Dank. Der Befehl raggedbottom hat geholfen. Bin noch recht neu in Sachen LaTex und daher die vielleicht "dumme" Frage.

(10 Jan, 06:46) trig

@trig Eigentlich hatte ich ja eher empfohlen, selbigen nicht zu verwenden. Aber wenn du meinst, dass das Ergebnis damit wirklich gut wird, dann sei es eben so.

(10 Jan, 07:51) saputello

Erfüllt in meinem speziellen Fall seinen Zweck. Soll nur besser leserlich sein und wird in diesem Format nirgends eingereicht. Dafür ist ja die Manuskript-Einstellung deutlich geeigneter, bei der ich derartige Probleme bislang nicht hatte. Dennoch vielen Dank.

(10 Jan, 17:16) trig
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Frage gestellt: 10 Jan, 06:13

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Zuletzt aktualisiert: 10 Jan, 17:16