Hallo! Stellt biblatex dafür Mittel bereit? Optisch zum Beispiel so (oder besser):

alt text

€dit: Ach ja, möglichst ohne Verwendung von

Open in writeLaTeX
@book{ABC,
....
addendum = {Hier noch ein Zusatztext.....}
}

€dit2: gelöscht.

€dit3:

So, also mit dem Tip von @Ulrike Fischer hab ich jetzt \finentrypunct manipuliert.

Es funktioniert, wäre aber wirklich gut, wenn da nochmal jmd. einen Blick drüber wirft - bei \csuse{ usw. habe ich keine Ahnung, was da egtl. gemacht wird.

  • Ach ja, die Methode habe ich übr. hier gefunden.
  • Eine Alternative, die mich teilweise im Style inspiriert hat, ist übr. das.

Lange Rede, kurzer Sinn: Verbesserungsvorschläge sind willkommen.

alt text

Open in writeLaTeX
% arara: pdflatex
% arara: biber        
% arara: pdflatex
% arara: pdflatex

% #arara: pdflatex
% arara: ghostscript: {  resolution: 100 , device: png16m  }

% arara: remove: { items: [ aux , toc , log , bbl , bcf , blg , out , run.xml  ] }

\RequirePackage{filecontents}
\begin{filecontents}{beispiel3lit.bib}
@Comment{    {\"A}  {\"O}  {\"U}  {\"a}  {\"o}  {\"u}  {\ss}     }

@book{ABC,
shorthand = {},
  author    = "{Pappa Schlumpf} and {Schlumpfine}",
  title     = {Die wahnsinns Schwarte},  
  edition   = {88},
  year      = {2014} ,
  publisher = {Schlumpfverlag}
}

@book{XYZ,
  author    = {Paul M{\"u}sterchen},
  title     = {Das schlaue Buch},  
  edition   = {1},
  year      = {1983} ,
  publisher = {Geht Dich nichts an}
}
\end{filecontents}

%\documentclass[]{scrreprt}   %listof = totoc
%\usepackage[automark]{scrlayer-scrpage}
%\pagestyle{scrheadings}
%\chead[\headmark]{\headmark}

\documentclass[varwidth, margin=10pt]{standalone} 
   \usepackage{xcolor}
   \pagecolor{lightgray!20}

\usepackage{selinput}
\SelectInputMappings{adieresis={ä},  germandbls={ß}}
\usepackage[ngerman]{babel}

\usepackage[backend=biber,
bibstyle= alphabetic,  %reading, 
citestyle=alphabetic-verb,                         
%dashed=true,
backref=true, 
sorting=none, 
%arxiv=abs,
%url=false,doi=true
]{biblatex} 
% bib-Dateien laden:
\addbibresource{beispiel3lit.bib}
%\defbibnote{books}{Only books!}
%prenote=books, type=book,

%========================================
% Kommentare im Literaturverzeichnis ==================
\usepackage[tikz]{mdframed}

\definecolor{lightblue}{HTML}{4444FF}
\mdfdefinestyle{bibentrycommentstyle}{
backgroundcolor=lightgray!20,  fontcolor=lightblue,
hidealllines=false, linecolor=lightblue,
leftmargin=0.5cm, rightmargin =0.5cm,
skipabove=0.5em, skipbelow=0pt, 
font=\sffamily\slshape\footnotesize, 
}

%% finentrypunct manipulieren: 
\newcommand*{\bibentrycomment}[2]{%
  \csdef{cbx@#1@bibentrycomment}{%\newline
\begin{mdframed}[style=bibentrycommentstyle]
{\upshape Kommentar:~} #2
\end{mdframed}
}%
}

\renewcommand*{\finentrypunct}{\addperiod %\\
\csuse{cbx@\thefield{entrykey}@bibentrycomment}%\addperiod\space
}
%%
% Kommentare ergänzen: 
\bibentrycomment{ABC}{Dieses Buch wird empfohlen, weil...  
Im Anhang findet man noch das berühmte Rezept für einen \textit{Schlumpfbeerenkuchen}.}

\bibentrycomment{XYZ}{Hier kein Kommentar.}
%========================================
%=======
\begin{document}
%=======
In den tollen Büchern  \cite{ABC, XYZ} lesen wir ...

\printbibliography[heading=bibintoc, title=Literaturverzeichnis]

%=======
\end{document}
%=======

gefragt 13 Jun '14, 15:43

cis's gravatar image

cis
5.4k860169
Akzeptiert: 68%

bearbeitet 14 Jun '14, 15:25

1

@cis Es ist verständlich, wenn man die grandiosen Möglichkeiten von LaTeX auf die Spitze treiben will, aber es ist doch ziemlich unsinnig, ein Verzeichnis mit Inhalten zu überfrachten. Dein Ansatz verkompliziert die Dinge unnötig. Verzeichnisse sollten Verzeichnisse bleiben, Kommentare kann man als Anmerkungen, als note, footnote oder endnote oder mit einem anderen der zahlreichen "notes"-Pakete realisieren.

(13 Jun '14, 19:21) ctansearch

Es ist schon richtig, daß das Literaturverzeichnis i.d.R. ein stumpfer Quellennachweis ist, den niemand wirklich liest oder interessiert. Aber ein kommetiertes Literaturverzeichnis ist nichts Außergwöhnliches, je nach Art von Literatur kommt es in der Praxis vor.


Ich glaube, man braucht hier sowas wie tikzmark :()

(13 Jun '14, 19:28) cis

@Ulrike Fischer: Ja, das ist nicht schlecht, ich find das aber besser, da pageref-Feld zu editieren (weil das, so wie ich es sehe, immer das letzte Feld ist) und wenn man die Kommentare dann in der Form comment{<bib-Eintrag>}{<Kommentartext>} o.ä. eingeben kann; ich hab ja da was zusammengeschusteret; bin bloß nicht sicher, ob das so richtig ist.

(14 Jun '14, 11:01) cis
2

Ich finde es grundsätzlich zweifelhaft, Felder zu missbrauchen, pageref hat nichts mit "Kommentaren" zu tun. Ich würde eines der Felder note, addendum oder annotation benutzen, es z.B. per Sourcemap füllen und ggfs. das finentry-Macro benutzen, um es drucken zu können.

(14 Jun '14, 11:20) Ulrike Fischer

Ja, das könnte man machen, aber dann folgt auf den Kommentar noch das 'pageref', "(siehe S. 2)" oder sowas, weil das, wie gesagt, immer am Schluß steht. Ich seh jetzt gerade für einen Kommentar nach dem Bibeintrag keine bessere Möglichkeit, als das pageref zu manipulieren.

Habe mal noch ein bißchen geändert, erläutert - weiß halt nicht, ob das so gut ist. Funktionieren tuts anscheinend :() Wäre aber trotzdem echt gut, wenn sich das mal jmd. anschauen könnte.

PS: Der Punkt am Ende des Kommentars stammt noch von pageref - das ist sehr ungut :(

(14 Jun '14, 11:26) cis

Sowohl das bibmacro entrytail als auch finentry landen hinter deinem pageref. An beiden kannst du also deine Kommentare andocken. Du musst nur das entsprechende macro aus dem reading.bbx kopieren und anpassen.

(14 Jun '14, 12:22) Ulrike Fischer

Moment - was ist das allerletzte Zeichen, was da im Bibeintarg steht? Das \finentrypunct? Dann mußte das Kommando \newcommand*{\finentrypunct}{\addperiod} zielführend sein - aber das jetzt auch noch bibeintragspezifisch zu machen (soll ja nicht überall der gleiche Kommentar stehen), ist mir grad mal zu hoch.

(14 Jun '14, 13:01) cis

PS: Aso, reading.bbx bezieht sich auf den Stil, den ich da grad gewählt habe - davon sollte nicht verwendet werden. Lösungen sollten immer allgemein und unabhängig sein. Aber im Handbuch steht (S. 189) "\finentry - Inserts \finentrypunct. This command should be used at the very end of every bibliography entry."

(14 Jun '14, 13:12) cis

@ctansaerch: Siehe http://tex.stackexchange.com/questions/175392 (2. Link unter "edit 3") - die Amerikaner haben da offensichtlich weniger Vorbehalte und erstellen praktische Kommentarboxen. Ich brauche allerdings (zumindest zur Zeit) weder eine Bibliographie, noch einen Kommantar darin; mich interessiert lediglich die Theorie, also die Aufgabe. Was dann ein Nutzer einmal damit macht oder auch nicht, bleibt natürlich ihm überlassen.

(14 Jun '14, 15:34) cis

@cis Kommentarboxen etc kann man machen, ich finde solche Gimmicks aber eher störend. Es ist bei wissenschaftlichen Arbeiten gefordert, die Auswahl der Literatur und der Methoden zu begründen. Dies sollte meiner Ansicht nach in einem gut geschriebenen Textabschnitt geschehen, den man als ernsthafte Ansprache des Lesers durch den Autor wahrnehmen kann. Anmerkungen und Kommentare sind immer verkürzt und auch respektloser, als echte Textteile. Begründung der Literaturauswahl ist Überzeugungsarbeit, die aus meiner Sicht mehr Raum und Mühe verdient, als ein Kommentar sie bieten und aufnehmen kann.

(14 Jun '14, 17:27) ctansearch

Angenommen, das segnet jmd. ab; dann könnte ich aus edit 3 auch eine AW machen :()

(14 Jun '14, 18:50) cis

Wenn Du tatsächlich kein Feld in der bib-Datei dafür verwenden willst, was ich spontan am logischsten fände, dann würde ich an Deinem Code drei Änderungen vornehmen. Zum einen würde ich \bibentrycomment lang definieren, also \newcommand ohne Stern und in der Definition \long\csdef, falls mal ein Kommentar mehr als einen Absatz enthalten soll. Statt {\upshape ...} würde ich \textup{...} verwenden.

(23 Jun '14, 13:31) Clemens

Und zuletzt würde ich in \finentrypunct testen, ob denn für den entsprechenden Eintrag ein Kommentar existiert: \ifcsdef{cbx@\thefield{entrykey}@bibentrycomment}{...}{}. Dann muss man nämlich nicht für jeden Eintrag einen Kommentar definieren.

(23 Jun '14, 13:31) Clemens
Ergebnis 5 von 14 Alle anzeigen

Mit den Tips von @Clemens ergibt sich dann folgende Antwort:

alt text

Open in writeLaTeX
% arara: pdflatex
% arara: biber        
% arara: pdflatex
% arara: pdflatex

% #arara: pdflatex
% #arara: ghostscript: {  resolution: 100 , device: png16m  }

% arara: remove: { items: [ aux , toc , log , bbl , bcf , blg , out , run.xml  ] }

\RequirePackage{filecontents}
\begin{filecontents}{beispiel3lit.bib}
@Comment{    {\"A}  {\"O}  {\"U}  {\"a}  {\"o}  {\"u}  {\ss}     }

@book{ABC,
shorthand = {},
  author    = "{Pappa Schlumpf} and {Schlumpfine}",
  title     = {Die wahnsinns Schwarte},  
  edition   = {88},
  year      = {2014} ,
  publisher = {Schlumpfverlag}
}

@book{XYZ,
  author    = {Paul M{\"u}sterchen},
  title     = {Das schlaue Buch},  
  edition   = {1},
  year      = {1983} ,
  publisher = {Geht Dich nichts an},
  addendum = {Hier ein klassischer Kommentar über das ``addendum''-Feld.}
}
\end{filecontents}

%\documentclass[]{scrreprt}   %listof = totoc
%\usepackage[automark]{scrlayer-scrpage}
%\pagestyle{scrheadings}
%\chead[\headmark]{\headmark}

\documentclass[varwidth, margin=10pt]{standalone} 
   \usepackage{xcolor}
   \pagecolor{lightgray!20}

\usepackage{selinput}
\SelectInputMappings{adieresis={ä},  germandbls={ß}}
\usepackage[ngerman]{babel}

\usepackage[backend=biber,
bibstyle= alphabetic,  %reading, 
citestyle=alphabetic-verb,                         
%dashed=true,
backref=true, 
sorting=none, 
%arxiv=abs,
%url=false,doi=true
]{biblatex} 
% bib-Dateien laden:
\addbibresource{beispiel3lit.bib}
%\defbibnote{books}{Only books!}
%prenote=books, type=book,

%========================================
% Kommentare im Literaturverzeichnis ==================
\usepackage[tikz]{mdframed}

\definecolor{lightblue}{HTML}{4444FF}
\mdfdefinestyle{bibentrycommentstyle}{
backgroundcolor=lightgray!20, 
fontcolor=lightblue,
hidealllines=false,  linecolor=lightblue,
leftmargin=0.5cm, rightmargin =0.5cm,
skipabove=0.5em, skipbelow=0pt, 
font=\sffamily\slshape\footnotesize, 
}

%% finentrypunct manipulieren: 
\newcommand{\bibentrycomment}[2]{%
  \long\csdef{cbx@#1@bibentrycomment}{%\newline
\begin{mdframed}[style=bibentrycommentstyle]
\textup{Kommentar:~} #2
\end{mdframed}
}%
}
%
\renewcommand*{\finentrypunct}{\addperiod %\\
\ifcsdef{cbx@\thefield{entrykey}@bibentrycomment}{%
\csuse{cbx@\thefield{entrykey}@bibentrycomment}%\addperiod\space
}{}
}
%% ------------------------
% Kommentare ergänzen: 
\bibentrycomment{ABC}{Dieses Buch wird empfohlen, weil...  
Im Anhang findet man noch das berühmte Rezept für einen \textit{Schlumpfbeerenkuchen}.}

\bibentrycomment{XYZ}{Hier kein Kommentar.}
%========================================
%=======
\begin{document}
%=======
In den tollen Büchern  \cite{ABC, XYZ} lesen wir ...

\printbibliography[heading=bibintoc, title=Literaturverzeichnis]

%=======
\end{document}
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beantwortet 24 Jun '14, 03:04

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cis
5.4k860169

1

Ich hätte ja eher das bibmacro finentry geändert (aus der Doku: "Use of these macros is recommended for easy hooks into the beginning and end of the driver."). \finentrypunct ist ja schon vom Namen her ein Befehl für ein Satzzeichen und kein Hook.

(24 Jun '14, 05:02) Ulrike Fischer

Da war, glaube ich, das Problem, daß er dann am Ende, hier also nach diesem 'blauen Kasten', noch einen Punkt setzen wollte oder so. Also es funktioniert ja so; und solange das keine Nachteile bringt, würde ich es erstmal so lassen.

PS: Natürlich sind aber weitere Antworten gern gesehen! - Ich finde es dabei eben grundsätzlich besser, solche Kommentare wie hier in der Form \bibentrycomment{XYZ}{Hier ein Kommentar.} zu setzen. Beim Reinschreiben in die bib selbst, kann das umständlich werden, etwa wenn diese 400'000 Einträge hat....

(24 Jun '14, 05:23) cis
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Frage gestellt: 13 Jun '14, 15:43

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Zuletzt aktualisiert: 24 Jun '14, 05:32