Hi,

bin gerade dabei mit scrpage meine eigene Kopfzeile zu definieren Allgemein soll diese folgendermaßen aussehen:

LinkeSeite: Seitennummer vertikaler Strich Chapter

das klappt auch alles sehr gut, das Problem ist jedoch der vertikale Strich dazwischen, den ich mit dem \rule-Befehl erzeuge. Allerdings ergeben sich nach und vor dem so erzeugten vertikalen Strich unterschiedlich große Zwischenräume, so das Seitennummer sehr nahe am vertikalen Strich steht, während Chapter sehr weit dovon entfernt ist.

Ich kann jetzt natürlich mit \hspace herumtricksen, aber das ist eben alles mehr nach Augenmaß, da ich nicht exakt die Maße vor und nach dem Strich kenne, die scheinbar automatisch eingefügt werden.

Gibt es eine Möglichkeit die Abstände vor einem vertikalen Strich und danach grundsätzlich gleich groß oder am besten gleich null zu machen?

Open in writeLaTeX
\usepackage{scrpage2}
% Neue Seitenstile
% - scrheadings
% - scrplain

\pagestyle{scrheadings}

\clearscrheadfoot
% löscht Felder für scrheadings-Stil und scrplain-Stil

% Äquivalent zu \renewcommand{\numfont}{\normalfont\bfseries} 
% Koma Skript S.225
\setkomafont{pagenumber}  {\normalfont\bfseries\small}
\setkomafont{pagehead}    {\slshape\small}
\setkomafont{pagefoot}    {\slshape\small}
% Koma-Skript S.226

\setheadwidth[11mm]{text}
% Kopfzeile nach außen verschieben

\renewcommand{\chapterpagestyle}{scrheadings}
% Kopfzeile auch zu beginn eines neuen Chapters anzeigen
% default \chapterpagestyle plain

\lehead{             \pagemark
                  \hspace{0pt} 
                     \rule[-2.5mm]{1pt}{6mm}
                  \hspace{0pt}
                     \leftmark}

\rohead{             \rightmark
                \hspace{4pt} 
              \rule[-2.5mm]{1pt}{6mm}
                \hspace{-3pt}
                     \pagemark}

\automark[section]{chapter}

gefragt 01 Aug '14, 12:51

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jambaleija
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Akzeptiert: 75%

bearbeitet 01 Aug '14, 13:51

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Ijon Tichy
4.4k618

Damit man die Frage beantworten kann, ist ein Minimalbeispiel unabdingbar. Kannst Du eins erstellen und in Deine Frage editieren?

(01 Aug '14, 12:56) Clemens

@jambaleija Dein Beispiel ist leider kein vollständiges Minimalbeispiel, sondern nur ein Codeschnippsel. Außerdem solltest Du Dir anschauen, wie das Markdown korrekt funktioniert. Durch Deine Mischung von verschiedenen Markup-Tags war die Seite total falsch dargestellt. Ich habe das mal korrigiert, damit Du beim Editieren zu einem vollständigen Minimalbeispiel siehst, wie es richtig geht.

(01 Aug '14, 13:54) Ijon Tichy

Du hast in Deinen Kopfdefinitionen mit \lehead und \rohead jede Menge unerwünschte Leerzeichen durch echte Leerzeichen und Zeilenumbrüche. Wenn man die entfernt bzw. auskommentiert, dürfte es bereits besser werden:

Open in writeLaTeX
\lehead{\pagemark
        \enskip
        \rule[-2.5mm]{1pt}{6mm}%
        \enskip
        \leftmark}

\rohead{\rightmark
        \enskip 
        \rule[-2.5mm]{1pt}{6mm}%
        \enskip
        \pagemark}

Ggf. auch die \enskip weglassen (wenn die Abstände ganz weg sollen) oder durch \hspace-Anweisungen ersetzen (wenn andere Abstände gewünscht sind). Bei \hspace aber darauf achten, dass nach der schließenden Klammer wie bei \rule verfahren wird. Die Erklärung weshalb findest Du unter obigem Link.

Außerdem kann ich die verwendete Umdefinierung von \chapterpagestyle nicht empfehlen.

Mit scrlayer-scrpage gibt es inzwischen auch einen Nachfolger von scrpage2. Obiges gilt aber natürlich auch für dieses Paket, da sich bezüglich der signifikanten Leerzeichen dadurch natürlich nur wenig ändert.

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beantwortet 01 Aug '14, 14:00

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Ijon Tichy
4.4k618

bearbeitet 01 Aug '14, 14:03

Unabhängig vom fehlenden Minimalbeispiel denke ich dein Problem zu sehen. Du musst beachten, dass ein Leerzeichen zwischen zwei Befehlen einen einfachen Abstand darstellt. Leerzeichen am Beginn einer Zeile werden ignoriert. Leerzeichen und Zeilenumbrüche am Ende der Zeile werden jedoch implizit in ein Leerzeichen umgewandelt.

aus

Open in writeLaTeX
\foo
\bar

wird dann implizit

Open in writeLaTeX
\foo \bar

Das kann man umgehen in dem man einfach nachfolgende Leerzeichen oder Zeilenumbrüche mit % auskommentiert.

aus

Open in writeLaTeX
\foo%
\bar

wird dann

Open in writeLaTeX
\foo\bar

Exakt dies solltest du bei deiner Definition von lehead und rohead beachten. Mal als Beispiel:

Open in writeLaTeX
\lehead{\pagemark%
\rule[-2.5mm]{1pt}{6mm}%
\leftmark}

Die Leerzeichen sollten verschwunden sein (Vergleiche mal mit der Variante ohne Kommentare).

Permanenter link

beantwortet 01 Aug '14, 14:05

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Sylvan
284513

1

@Sylvan: \foo \bar ist kein Problem, da TeX Leerzeichen unmittelbar nach Befehlen (eigentlich command sequences) ignoriert. \foo{…} \bar{…} ist hingegen ein Problem. Siehe dazu die Erklärungen unter dem Link, den ich in meiner Antwort angegeben habe.

(01 Aug '14, 14:12) Ijon Tichy
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Frage gestellt: 01 Aug '14, 12:51

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Zuletzt aktualisiert: 01 Aug '14, 14:12