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Mein Anliegen hier ist ähnlich zu der Frage: "Was sind die besten Tipps für LaTeX-Einsteiger?"

Ich habe lange mit Word und Open Office gearbeitet hat steige nun in LaTeX ein, daher mache ich am Anfang vielleicht manches nicht optimal. Ich lese viel im Internet nach, möchte nur achtgeben dass ich nicht oft gemachte Fehler wiederhole oder gleich aus alter Gewohnheit in Nachteile tappe.

Was sind typische Fehler, die man vermeiden sollte? Welche Fehler passieren einem Einsteiger mit Word-Hintergrund besonders leicht, und was wäre dann stattdessen das Richtige?

gefragt 31 Jul '13, 15:09

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rde
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bearbeitet 23 Apr '14, 14:44

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Clemens
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(01 Aug '13, 02:04) Johannes

Ah, die tabu-Liste! Super Tipp! Fand ich beim Lesen etwas technisch. Ist es denn wirklich ok, wenn ich die richtigen (dort empfohlenen) Befehle wie \textbf und \textit überall im Text verstreut verwende (so wie ich in Word den Button dáfür klicke) oder gehört das in Makro-Definitionen? Steht nicht in l2tabu. Über sowas dachte ich nach.

(01 Aug '13, 03:30) rde
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Du könntest das so machen, aber mit LaTeX beschreibst du ja die Struktur deines Dokumentes, Stichwort semantisches Markup. Siehe dazu auch Was ist der Unterschied zwischen emph{} und textit{}. In meinen Projekten sind Jahreszahlen momentan so definiert.

\newcommand{\Year}[1]{\oldstylenums{#1}}

Das macht es möglich, mit einer globalen Änderung alle Jahreszahlen im Dokument zu ändern

(01 Aug '13, 03:51) Johannes

@rde l2tabu befasst sich in der Stelle mit der Frage, welche Anweisungen überhaupt verwendet werden sollten. Es sagt nicht, dass Du überall \textbf etc. schreiben sollst, sondern dass Du das veraltete \bf etc. nicht mehr verwenden sollst. Siehe auch meine Antwort.

(01 Aug '13, 03:55) saputello

Neben typischen LaTeX-Fehlern, die im bereits von @Johannes in einem Kommentar genannten »LaTeX2e Sündenregister« aufgeführt sind und zu einem großen Teil mit dem Paket nag überprüft werden können, gibt es auch grundsätzliche Fehler, die man besonders bei Word-Benutzern aber nicht nur bei diesen findet. Diese gehören wie schon bei den zu beachtenden Dingen in unterschiedliche Bereiche.

Häufige typografische Fehler sind:

  • Grauenvolle Randeinstellungen, die sowohl bezüglich der Symmetrie, also letztlich der Ästhetik, als auch der resultierenden Zeilenlänge, also der Lesbarkeit, unterirdisch sind. Hier hilft es, wenn man min. Kapitel 2 der KOMA-Script-Anleitung, besser auch noch Anhang A des KOMA-Script-Buches liest.
  • Unmöglicher Durchschuss: Das 1,5-fache des normalen Durchschusses verbessert die Lesbarkeit nicht, sondern verschlechtert sie und vermindert darüber hinaus die Ästhetik, indem es einen einheitlichen Graueindruck verhindert. Für professionelle Leser sind großzügige Ränder wichtiger, da diese Korrekturzeichen beherrschen und auch damit arbeiten.

Häufige Fehler beim Vorgehen:

  • Nicht die Zeit nehmen, wenigstens eine Kurzeinführung – besser jedoch eine ausführliche LaTeX-Einführung –, komplett zu lesen. Diverse der nachfolgenden Fehler könnten dadurch vermieden werden.
  • Glauben, man müsse unbedingt selbst bestimmen, wo Abbildungen und Tabellen im fertigen Dokument gesetzt werden: Solche Objekte sind sogenannte Konsultationsobjekte, das bedeutet, der Leser entscheidet ohnehin selbst, wann er sie oberflächlich und wann im Detail beachtet. Daher ist es nicht notwendig, sie im laufenden Text und möglicherweise sogar genau an der Stelle, an der zum ersten Mal auf sie verwiesen wird, zu setzen. Stattdessen setzt man sie vorzugsweise am Anfang einer Seite, ersatzweise am Ende einer Seite oder auf einer eigenen Seite. Genau das macht LaTeX normalerweise bereits in der Voreinstellung von Gleitumgebungen, also ohne dass man irgendwelche Platzierungsoptionen oder ähnliches angibt. Näheres dazu ist unter dem Thema Gleitumgebungen zu finden.
  • Verzetteln in Einstellungen wie denen zur Schrift: Die Wahl des Fonts ist zwar durchaus wichtig, aber nur insofern als der Font zur Dokumentart passen sollte. Man kann solche Einstellungen bei LaTeX normalerweise auch später noch ändern.
  • Verzetteln in Feinheiten der Überschriften etc.: Die Voreinstellungen vieler LaTeX-Grundklassen wie beispielsweise den Klassen von KOMA-Script sind von vornherein besser als alles, was man mit Word&Co produzieren kann. Man sollte sich daher auf den Inhalt konzentrieren und die Form so weit wie möglich den Experten überlassen.
  • Verwendung von falschen Absätzen: Bei TeX wird ein Absatz durch \par oder eine schlichte Leerzeile erreicht. In der Voreinstellung wird die in der Regel günstigste Absatzauszeichnung mit Absatzeinzug verwendet. Textverarbeitungsanwender sind aber gewohnt, die weniger günstigen Absatzabstände zu verwenden und erzwingen diese dann mit \\ am Absatzende, was aus verschiedenen Gründen komplett falsch ist. Näheres zu Absatzabständen ist bei der Frage »Wie erhalte ich eine Leerzeile zwischen Absätzen« zu finden. Als Faustregel sollte sich der Anfänger merken: \\ wird nur als Kurzform von \tabularnewline oder ausnahmsweise in center-, flushleft- oder raggedright-Umgebungen oder in anderen Spezialfällen, die von bestimmten Paketen bereitgestellt und dort auch dokumentiert werden, verwendet. Andere Verwendung deutet meist auf eine unsaubere oder sogar fehlerhafte Formatierung hin.
  • Keine klare Trennung von Form und Inhalt: Eine saubere Trennung von Form und Inhalt durch Verwendung von semantischem Markup ermöglicht erst, dass man sich eben nicht in Kleinigkeiten verzettelt, sondern zunächst auf Aufbau und Inhalt konzentrieren kann. So kann man die Form später leicht anpassen.
  • Verwendung von Leerzeichen oder Umlauten in Dateinamen.
  • Verwendung von Umlauten oder Sonderzeichen in Schlüsselwörtern für Querverweise.
  • Verwendung unsäglicher Vorlagen: Im Internet gibt es unzählige gut gemeinter Vorlagen für wissenschaftliche Arbeiten mit LaTeX. Fast alle dieser Vorlagen sind überladen, in Teilen veraltet und in Teilen einfach nur schlecht. Besser ist es, mit einem minimalen Dokument anzufangen und nur das einzubauen, was man tatsächlich benötigt. Natürlich ist es für den Anfänger nicht einfach, dabei schlechten Code von gutem Code zu unterscheiden. Aber dafür gibt es ja uns …

Häufige stilistische Fehler sind:

  • Verwendung von Abkürzungen am Anfang eines Satzes oder Nebensatzes
  • Verwendung von Abkürzungen, die nicht gesprochen werden und deshalb besser ausgeschrieben werden sollten
  • Viel zu viele Gliederungsebenen, die auch alle nummeriert werden: Drei bis vier sollten genügen, wobei die vierte meist nicht nummeriert werden müsste.
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beantwortet 01 Aug '13, 02:41

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saputello
18.4k22352

bearbeitet 20 Jul, 03:27

Solange sich das Schreibmaschinendenken nicht von den Universitäten verabschiedet, wird es noch lange Zeit typographisch schlechte Dokumente geben.

(01 Aug '13, 02:56) Johannes

@Johannes: Wenn es denn Schreibmaschinendenken wäre, wäre es gar nicht so schlimm (eineinhalbzeilig ist weit besser als 1,5-fach, die meisten Schreibmaschinen hatten Antiqua-Schriften als Standardausstattung etc.). Leider ist es die Auffassung, ein Programmierer einer Textverarbeitung habe zwangsläufig ein gutes Händchen bei aus dem Bauch getroffenen Voreinstellungen und was Word vor 15 Jahren nicht konnte, das sollte man auch heute nicht erstreben.

(01 Aug '13, 03:03) saputello
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@saputello: Ein weiterer Fehler, den du noch hinzufügen kannst, ist die Absatzerzeugung durch zwei Backslahes \\ anstelle einer Leerzeile. Das geschieht auch recht oft.

(01 Aug '13, 04:24) Epllus

@Epllus was meiner Meinung nach daran liegt, dass zumindest Anfängern nicht klar ist, wie TeX mit Leerzeichen und Zeilenenden umgeht, und welche Konsequenz man daraus für das Verfassen des Textes ziehen sollte

(01 Aug '13, 04:30) Clemens

@Clemens kann sein, muss aber nicht. Ich kann mich erinnern, dass auch ich (ich geb's zu) in meinen ersten Dokumenten \\ statt einer Leerzeile verwendet habe, einfach weil ich es nicht gewohnt war, dass neue Absätze automatisch eingezogen werden, beziehungsweise ich die Abstände mit parskip=half zu groß fand (was – wie sich später herausstellte – aber eher mit meinem Dokumentaufbau zu tun hatte).

(01 Aug '13, 04:40) Epllus

@Clemens @Epllus Auch wen jeder aus Büchern den Absatzeinzug gewohnt sein sollte, so wird dieser bei eigenen Arbeiten nicht als Absatz erkannt. google liefert dann wie gewollt eine Leerzeile.

(01 Aug '13, 05:24) Johannes

@saputello: A) Gut zusammengefaßt, manches sehe ich allerdings nicht so eng. Insbs. die Platzierung von Abbildungen. Das dem Programm zu überlassen führt gerne dazu, daß dann alle Abb. auf eigenen Seiten oder sogar alle samt im Anhang verschwinden. Ich möchte aber ein Dok. so aufgebaut haben, wie ich es mir vorstelle. Z.B. eine halbe Seite Text zu einem Graph? Dann soll dieser auf direkt vor Augen sein; dann will ich da nicht nach jeder Zeile hinblättern müssen.

(24 Apr '14, 13:38) cis

B) Standard bzw. 'Expertevorgabe' ist -manchmal- Relikt aus uralten Zeiten. Z.B. diese Einrückung der 1. Zeile bei jedem Absatz, die man immer erstmal mit Gewalt verhindern muß. Oder auch die riesigen (Standard-)Seitenränder; das stammt wohlmöglich aus der Zeit als die Leser kein eigenes Papier hatten und auf große Seitenränder für ihre Handnotizen angewiesen waren ;)

(24 Apr '14, 13:41) cis
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@cis Ein Absatzeinzug ist keineswegs ein Relikt aus uraltan Zeiten, sondern gängige typographische Praxis. Greif mal aufs Geratewohl vier, fünf Bücher aus Deinem Bücherregal: ich wette mit Dir, dass die Mehrheit einen Absatzeinzug hat. Die Tatsache, dass Word und Konsorten den Absatzeinzug in der Voreinstellung nicht machen, sollte man nicht als Indiz verwenden, dass man ihn heutzutage weglässt (oder gar weglassen sollte).

(24 Apr '14, 13:59) Clemens
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@cis zu den großen Seitenrändern siehe Why are default LaTeX margins so big?

(24 Apr '14, 14:04) Clemens

@Clemens: Versuch durchgeführt (mit 5 Büchern), 2mal ja; 3mal nein. Irgendwo ist die Einrückung gut, weil sie einem sagt: "Hier kommt ein neuer Absatz" (und ich muß dafür nichtmal eine Leerzeile verschwenden). Dadurch, daß es aber kaum noch vorkommt, irritiert es irgendwo.

(24 Apr '14, 14:21) cis

@cis Interessant: als ich den Versuch das letzte mal gemacht hab, musste ich echt suchen, bis ich ein Buch ohne Einrückung gefunden habe (wenn ich mich Recht erinnere, war es eine Ausgabe von Ronja Räubertochter...)

(24 Apr '14, 14:23) Clemens
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@saputello Best of aus dem TeX.SX Chat: Schr$\ddot{\mathrm{o}}$dinger, vielleicht möchtest Du das noch mit aufnehmen. Eine Sache, die ich des öfteren zu sehen bekomme ist, dass Leute $kursiv$ schreiben um kursive Schrift zu erhalten.

(24 Apr '14, 14:25) Henri

Nochmal speziell zu diesem "Alle Abbildungen auf eigene Seite / in den Anhang". Das hatte m.W. früher drucktechnische Gründe - da konnte man nicht einfach mal eben einen Graph, Foto etc. zwischen den Text setzen; das hätte man mehrmals drüberlaufen lassen müssen usw. Daher dieser Kompromiß, der teils bis heute praktiziert wird.

(24 Apr '14, 15:02) cis
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Wenn man einmal ein wenig mit LaTeX zu tun gehabt hat, und so ein wenig »ein Auge« entwickelt hat, kannt man oft (fast immer) sofort LaTeX von Nicht-LaTeX unterscheiden. Manche Leute versuchen allerdings krampfhaft das typische W0RD-Aussehen nachzuäffen. Meiner Meinung nach ist das einer der größten Fehler.

(24 Apr '14, 16:09) Johannes
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@cis Das Gleiten von größeren Tabellen und Abbildungen ist schon deshalb sinnvoll, weil dadurch bessere Seitenumbrüche ermöglicht und unvollständig gefüllte Seiten verhindert werden. Siehe dazu Wann sollte ich Gleitumgebungen verwenden? sowie Wie funktionieren Gleitobjekte?

(24 Apr '14, 17:24) esdd

@Elke: Im bezug auf die Typographie stelle ich das übh. nicht in Frage. Für mich steht aber i.d.R. die Textaussage im Fokus, der Inhalt, den ich vermitteln will - da passe ich so manches auch gewealtsam an. Aber ich werde mir die Links einmal durchlesen.

(24 Apr '14, 17:51) cis

Hier mal ein klares Veto:

Zit. "Man sollte sich daher auf den Inhalt konzentrieren und die Form so weit wie möglich den Experten überlassen."(saputello) Genau das ist nicht Ziel des TeX-Gedankens! Ziel des TeX-Gedankens ist, jeden(!) Anwender in die Lage zu versetzen, Inhalt und Form in die eigenen Hände zu nehmen, die "Experten" überflüssig zu machen und selbst zum Experten in eigener Sache zu werden. TeX ist der erfolgreiche Ansatz, Expertenwissen in Allgemeinwissen zu überführen! Aufgabe der Experten ist es, ihr Wissen zur Verfügung zu stellen, sofern sie den TeX-Gedanken ernstnehmen.

(18 Mai '14, 19:59) ctansearch
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@ctansearch verstehe ich Dich richtig: man sollte also auf gute Pakete verzichten und lieber eigene schreiben? Ist das wirklich der Rat, den Du einem Anfänger (um die geht es bei der Frage) geben willst? saputellos Rat bedeutet doch nicht, dass man, wenn man sich tiefer mit der Materie beschäftigen möchte, nicht lernen soll wie es geht: er heißt, dass es für den durchschnittlichen Anfänger, der lediglich seine Masterarbeit schreiben möchte, besser ist, sich auf den Inhalt seiner Arbeit zu konzentrieren, als auf das programmieren mit (La)TeX. Ich kann ihm da nur voll und ganz zustimmen!

(18 Mai '14, 20:07) Clemens
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Re »TeX ist der erfolgreiche Ansatz, Expertenwissen in Allgemeinwissen zu überführen!« – TeX ist das Programm, das D.E.Knuth geschrieben hat, um seine Bücher zu setzen. Alles weitere ist nur Interpretation. Ich bin beileibe kein Experte, aber selbst wenn, sähe ich es nicht als meine Aufgabe, mein Wissen zur Verfügung zu stellen. Ich helfe, weil ich es gerne tue und aus keinem anderen Grund.

(18 Mai '14, 20:10) Clemens

@Clemens Ohne beleidigend oder "witzig" zu sein: Worauf beruht der Erfolg solcher Ratgeberseiten wie Texwelt etc? Der Anwender von Latex will nicht bloss vorgefertigte Lösungen, er will gestalten! Vielleicht kann man meinem Gedanken nicht gleich folgen, aber der Spass, den saputello und viele andere (mich eingeschlossen) am Anfertigen von TeX-Lösungen haben, macht den Wert von TeX aus. Schöner Inhalt fordert schöne Form, aber das Ringen um schöne Form verschönert auch den Inhalt. Ich bin sicher, daß die Mühe um die Form auch die Mühe um den Inhalt befeuert. Fertige Lösungen sind langweilig.

(18 Mai '14, 20:30) ctansearch

@Clemens Eben darum geht es: Der Grund,warum man dies alles tut ist, weil es Spass macht und tolle Ergebnisse erzielt. Weil man Spass an schönen Dokumenten hat. Alles andere ist sekundär.

(18 Mai '14, 20:43) ctansearch

@Clemens Ich denke, wir müssen auch zwischen TeX und LaTeX unterscheiden. Knuth hat damals TeX (und plainTeX) geschrieben, um seine Bücher damit zu setzen. Im TeXbook vertritt er noch die These, dass verm. zu jedem Buch bzw. jeder Buchart ein Format zu erstellen wäre. Zapf hat damals schon kritisiert, dass hier Laien etwas aufgebürdet wird, wovor man sie bewahren sollte. Lamport hat dann mit LaTeX eine weitere Schicht darüber gepackt um den Autor nicht nur von der Setzertätigkeit (das macht TeX), sondern auch von der Arbeit des Typografen oder Layouters und des Programmierers zu entlasten.

(19 Mai '14, 03:39) Bes
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@saputello Die Frage behandelt ja klar den LaTeX-Einsteiger. Vom LaTeX-Einsteiger zu erwarten, dass er sich zuerst mit den Tiefen von TeX, mit Programmiertechniken (die bei Makrosprachen schon nicht ganz einfach sind, bei einer so besonderen Makrosprache wie TeX aber erst recht nicht) und mit Fragen der Typographie zu beschäftigen wäre sicher falsch. Auch der typische Umsteiger von einer Textverarbeitung neigt dazu, sich oftmals unnötig in Fragen des Satzes zu verzetteln. Viele Autoren vernachlässigen leider den Inhalt. Daher halte ich Deine Antwort für sehr zutreffen.

(19 Mai '14, 03:44) Bes
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@ctansearch Ich glaube, »den Anwender von LaTeX« gibt es gar nicht. Manche wollen einfah eine Vorlage die funktioniert (also keineswegs gestalten), andere hingegegen sehr wohl. Das spielt aber gar keine Rolle bei der Einschätzung, welche Fehler man als Anfänger vermeiden kann. Und sehr ich es mir auch wünschen würde, dass es so wäre, bezweifle ich auch, dass der Grund, warum Leute zu LaTeX wechseln, Spaß ist.

(19 Mai '14, 05:36) Clemens
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@Bes ich stimme Dir zu: TeX und LaTeX darf man in diesem Punkt nicht gleich setzen. Während ich hinter TeX keine Philisophie verorten würde (und deshalb auch die Existenz eines »TeX-Gedankens« abstreite), könnte man bei LaTeX schon anders argumentieren. Dort ist ja z.B. Trennung von Inhalt und Form gerade Teil der Idee, der bei der Entwicklung für LaTeX3 noch viel konsequenter weitergedacht wird (und es vielleicht irgendwann Anfängern einfacher macht... das wird sich zeigen).

(19 Mai '14, 05:51) Clemens
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Frage gestellt: 31 Jul '13, 15:09

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Zuletzt aktualisiert: 20 Jul, 03:27