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21 Mai '19, 16:51

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<h2>Überarbeitete Antwort:</h2> ___ ___ **I.** Ich weiß nicht mit letzter Sicherheit, wie es aussehen soll; ganz einfach deshalb weil ein einfaches veranschaulichendes Beispiel fehlt. **II.** `\hspace`'s und dergleichen sollten, meiner Erfahrung nach, immer der letzte Notnagel sein; und auch möglichst nicht im Text selbst stehen, d.h. entsprechende, gewünschte Abstände sollten immer global bzw. global für die lokale Situation eingestellt werden. **III.** Nummerierungen oder ähnliches solle man normalerweise möglichst nicht selber vornehmen, sondern von LaTeX machen lassen. **IV.** Es ist m.E. nahezu irrsinnig solche Zeilen <br> "`& (1) \hspace*{0.5cm}H_v^T \hspace{0.4cm} &= (I_n-2vv^T)^T=I_n^T-2(v^T)^Tv^T=I_n-2vv^T=H_v \\`" <br> in eine Tabelle zu schreiben. <br> ***Jede Änderung oder Sonstiges stellt den Nutzer selbst oder auch jeden Helfer vor ein kompliziertes Puzzle.*** *LaTeX liefert nicht aus reinem Jux die Möglichkeit Textinhalte bequem in `def-` bzw. `newcommand`-Anweisungen abzuspeichern; aber aus irgendeinem Grund wird das nur in Extrem- bzw. Ausnahmefällen verwendet.* Wenn man das nämlich macht, bekommt man ein einfaches Grundgerüst vom Typ: <br> `0 & 1 &= 2 &= 3 &=4 &=5 \\[1em] (1) & \AAA &= \BBB &= \CCC &= \DDD & = \EEE \\ (2) & \FFF &= \GGG &= \HHH & & \\ & &\III & & & \\` <br> oder ähnlich. <h2>NEU: <h2>NEU 2: </h2> Wie dem auch sei, anstatt gegen die ganzen align-Umgebungen anzukämpfen, kann man das Ganze auch mit einem array umsetzen. <br> Will man dabei nicht auf den Komfort der Gleichungsnummerierung (und -referenzierung) verzichten, muss man sich etwas basteln: €dit: Da leere labels `\label{}` scheints nicht erlaubt sind, kann man auch die zusammenfassende [Lösung von @egreg][1] verwenden % \tagx[angezeigter Text, optional]{label-Name} \usepackage{xparse} \makeatletter \NewDocumentCommand{\tagx}{om}{% \IfNoValueTF{#1} {% normal equation number \refstepcounter{equation}(\theequation)\label{#2}% } {% personal tag (#1)\def\@currentlabel{#1}\label{#2}% }% } \makeatother *Zu beachten ist dabei, dass **€dit 2:** Mit der label-Name `\tagx{label-name}` ein verpflichtendes Argument ist, da sonst `LaTeX Warning: Label multiply defined.` auftreten kann.* Damit: Kür der bisherigen Lösung aus https://texwelt.de/wissen/fragen/24817/anwenden-von-pgfkeys-in-einem-xparse-befehl-fur-referenzierte-und-personalisierte-tags-und-labels [![alt text][2]][2] text][1]][2] [![alt text][3]][3] \documentclass[12pt]{scrreprt}%bibliography=totocnumbered \usepackage{amsmath} \usepackage{amsmath, amsfonts, amssymb} \usepackage{mathtools} \usepackage{amsfonts} \usepackage{amssymb} \usepackage{amsthm} %\numberwithin{equation}{section} % <--- Braucht es wirklich 3 Zahlen um eine Gleichung zu referenzieren? \usepackage{array} % <---- Für Spalteneinstellungen % \tagx[angezeigter Text, optional]{label-Name} Inline tags \usepackage{xparse} \usepackage{pgfkeys} % \makeatletter \NewDocumentCommand{\tagx}{om}{% \IfNoValueTF{#1} {% normal equation number \refstepcounter{equation}(\theequation)\label{#2}% \newcommand*\mytagtagx@label{} \newcommand*\mytagtagx@name{} \pgfkeys{% /mytag/tagx/.cd, label/.store in=\mytagtagx@label, name/.store in=\mytagtagx@name } {% personal tag (#1)\def\@currentlabel{#1}\label{#2}% }% \NewDocumentCommand\tagx{ O{} }{% \begingroup \pgfkeys{/mytag/tagx/.cd,#1} \ifx\mytagtagx@name\@empty \refstepcounter{equation}(\theequation)% \ifx\mytagtagx@label\@empty \else \expandafter\label\expandafter{\mytagtagx@label}% \fi \else (\mytagtagx@name)% \ifx\mytagtagx@label\@empty \else \let\@currentlabel\mytagtagx@name \expandafter\label\expandafter{\mytagtagx@label}% \fi \fi \endgroup } \makeatother \usepackage[colorlinks=true]{hyperref} % Zum Hervorheben \begin{document} \chapter{Erstes Kapitel} \section{Erster Abschnitt} \begin{proof}[Alt] \begin{align*} & (1) \hspace*{0.5cm}H_v^T \hspace{0.4cm} &= (I_n-2vv^T)^T=I_n^T-2(v^T)^Tv^T=I_n-2vv^T=H_v \\ & (2) \hspace*{0.5cm} H_vH_v &=(I_n-2vv^T) (I_n-2vv^T)= I_nI_n -I_n2vv^T-2vv^TI_n+4vv^Tvv^T \\&& \stackrel{\Vert v \Vert_2 =1}{=}jkhgfzuftzclv \end{align*} \end{proof} Eine Gleichung für die Nummerierung: \begin{equation} a + b = c \label{eq:foo0} \end{equation} \section{Verwendung von \texttt{\textbackslash tagx[name=<Anzeige>,label=<label-name>]}} Ein inline-tag \tagx ~\emph{ohne} Label. Ein personalisierter inline-tag \tagx[name=***] \emph{ohne} Label. \bigskip Ein inline-tag \tagx[label={eq:foo1}] mit Label ~\eqref{eq:foo1}. Ein personalisierter inline-tag \tagx[name={***}, label={eq:foo2}] mit Label \eqref{eq:foo2}. \section{Zum Problem} \begin{proof}[Alt] \begin{align*} & (1) \hspace*{0.5cm}H_v^T \hspace{0.4cm} &= (I_n-2vv^T)^T=I_n^T-2(v^T)^Tv^T=I_n-2vv^T=H_v \\ & (2) \hspace*{0.5cm} H_vH_v &=(I_n-2vv^T) (I_n-2vv^T)= I_nI_n -I_n2vv^T-2vv^TI_n+4vv^Tvv^T \\&& \stackrel{\Vert v \Vert_2 =1}{=}jkhgfzuftzclv \end{align*} \end{proof} % ================================ \newcommand\AAA{H_v^T } \newcommand\BBB{(I_n-2vv^T)^T} \newcommand\CCC{I_n^T-2(v^T)^Tv^T} \newcommand\DDD{I_n-2vv^T} \newcommand\EEE{H_v } % \newcommand\FFF{H_vH_v } \newcommand\GGG{(I_n-2vv^T) (I_n-2vv^T)} \newcommand\HHH{I_nI_n -I_n2vv^T-2vv^TI_n+4vv^Tvv^T} % \newcommand\gleich{\stackrel{\hphantom{\Vert v \Vert_2 =1}}{=}} \newcommand\III{\stackrel{\Vert v \Vert_2 =1}{=}loesung} % ================================ \begin{proof}[Neu (mit üblicher Nummerierung)] $$\begin{array}[]{l l l l >{\hspace{-9em}}l >{\hspace{-3em}}l} 0 & 1 &\gleich 2 &= 3 &=4 &=5 \\[1em] \tagx{eq:foo1} \tagx[label=eq:bar1] & \AAA &\gleich \BBB &= \CCC &= \DDD &= \EEE \\ \tagx{eq:bar1} \tagx[label=eq:bar2] & \FFF &\gleich \GGG &= \HHH & & \\ & &\III & & & \\ \end{array}$$ \end{proof} % ================================ Aus Gleichung~\eqref{eq:foo1} folgt~\eqref{eq:bar1}. Gleichung~\eqref{eq:foo1} Gleichung~\eqref{eq:bar1} folgt~\eqref{eq:bar2}. Gleichung~\eqref{eq:bar1} kommt nach ~\eqref{eq:foo0}. ~\eqref{eq:foo1}. \begin{proof}[Neu (mit eigener Nummerierung)] $$\begin{array}[]{l l l l >{\hspace{-9em}}l >{\hspace{-3em}}l} 0 & 1 &\gleich 2 &= 3 &=4 &=5 \\[1em] \tagx[1]{eq:foo2} \tagx[name=1, label=eq:bar3] & \AAA &\gleich \BBB &= \CCC &= \DDD &= \EEE \\ \tagx[2]{eq:bar2} \tagx[name=2, label=eq:bar4] & \FFF &\gleich \GGG &= \HHH & & \\ & &\III & & & \tagx[***]{eq:erg} \tagx[name=***, label=eq:erg] \\ \end{array}$$ \end{proof} Aus Gleichung~\eqref{eq:foo2} folgt~\eqref{eq:bar2}. Gleichung~\eqref{eq:bar3} folgt~\eqref{eq:bar4}. Die Lösung \eqref{eq:erg} ist gut. \bigskip Eine andere Gleichung setzt die Nummerierung fort: \begin{equation} 1+1=2 \label{eq:foo111} \end{equation} \end{document} [1]: https://tex.stackexchange.com/questions/491625/amsmath-how-can-i-use-the-equation-numbering-and-label-manually-and-anywhere https://texwelt.de/wissen/upfiles/tag04-array-1_1.png [2]: https://texwelt.de/wissen/upfiles/55555555_364.pnghttps://texwelt.de/wissen/upfiles/tag04-array-1_1.png [3]: https://texwelt.de/wissen/upfiles/tag04-array-2_2.png
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19 Mai '19, 20:54

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<h2>Überarbeitete Antwort:</h2> ___ ___ **I.** Ich weiß nicht mit letzter Sicherheit, wie es aussehen soll; ganz einfach deshalb weil ein einfaches veranschaulichendes Beispiel fehlt. **II.** `\hspace`'s und dergleichen sollten, meiner Erfahrung nach, immer der letzte Notnagel sein; und auch möglichst nicht im Text selbst stehen, d.h. entsprechende, gewünschte Abstände sollten immer global bzw. global für die lokale Situation eingestellt werden. **III.** Nummerierungen oder ähnliches solle man normalerweise möglichst nicht selber vornehmen, sondern von LaTeX machen lassen. **IV.** Es ist m.E. nahezu irrsinnig solche Zeilen <br> "`& (1) \hspace*{0.5cm}H_v^T \hspace{0.4cm} &= (I_n-2vv^T)^T=I_n^T-2(v^T)^Tv^T=I_n-2vv^T=H_v \\`" <br> in eine Tabelle zu schreiben. <br> ***Jede Änderung oder Sonstiges stellt den Nutzer selbst oder auch jeden Helfer vor ein kompliziertes Puzzle.*** *LaTeX liefert nicht aus reinem Jux die Möglichkeit Textinhalte bequem in `def-` bzw. `newcommand`-Anweisungen abzuspeichern; aber aus irgendeinem Grund wird das nur in Extrem- bzw. Ausnahmefällen verwendet.* Wenn man das nämlich macht, bekommt man ein einfaches Grundgerüst vom Typ: <br> `0 & 1 &= 2 &= 3 &=4 &=5 \\[1em] (1) & \AAA &= \BBB &= \CCC &= \DDD & = \EEE \\ (2) & \FFF &= \GGG &= \HHH & & \\ & &\III & & & \\` <br> oder ähnlich. <h2>NEU: </h2> Wie dem auch sei, anstatt gegen die ganzen align-Umgebungen anzukämpfen, kann man das Ganze auch mit einem array umsetzen. <br> Will man dabei nicht auf den Komfort der Gleichungsnummerierung (und -referenzierung) verzichten, muss man sich etwas basteln: €dit: Da leere labels `\label{}` scheints nicht erlaubt sind, kann man auch die zusammenfassende [Lösung von @egreg][1] verwenden % \tagx[angezeigter Text, optional]{label-Name} \usepackage{xparse} \makeatletter \NewDocumentCommand{\tagx}{om}{% \IfNoValueTF{#1} {% normal equation number \refstepcounter{equation}(\theequation)\label{#2}% } {% personal tag (#1)\def\@currentlabel{#1}\label{#2}% }% } \makeatother *Zu beachten ist dabei, dass der label-Name `\tagx{label-name}` ein verpflichtendes Argument ist, da sonst `LaTeX Warning: Label multiply defined.` auftreten kann.* Damit: [![alt text][2]][2] \documentclass[12pt]{scrreprt}%bibliography=totocnumbered \usepackage{amsmath} \usepackage{mathtools} \usepackage{amsfonts} \usepackage{amssymb} \usepackage{amsthm} %\numberwithin{equation}{section} % <--- Braucht es wirklich 3 Zahlen um eine Gleichung zu referenzieren? \usepackage{array} % <---- Für Spalteneinstellungen % \tagx[angezeigter Text, optional]{label-Name} \usepackage{xparse} \makeatletter \NewDocumentCommand{\tagx}{om}{% \IfNoValueTF{#1} {% normal equation number \refstepcounter{equation}(\theequation)\label{#2}% } {% personal tag (#1)\def\@currentlabel{#1}\label{#2}% }% } \makeatother \usepackage[colorlinks=true]{hyperref} % Zum Hervorheben \begin{document} \chapter{Erstes Kapitel} \section{Erster Abschnitt} \begin{proof}[Alt] \begin{align*} & (1) \hspace*{0.5cm}H_v^T \hspace{0.4cm} &= (I_n-2vv^T)^T=I_n^T-2(v^T)^Tv^T=I_n-2vv^T=H_v \\ & (2) \hspace*{0.5cm} H_vH_v &=(I_n-2vv^T) (I_n-2vv^T)= I_nI_n -I_n2vv^T-2vv^TI_n+4vv^Tvv^T \\&& \stackrel{\Vert v \Vert_2 =1}{=}jkhgfzuftzclv \end{align*} \end{proof} Eine Gleichung für die Nummerierung: \begin{equation} a + b = c \label{eq:foo0} \end{equation} % ================================ \newcommand\AAA{H_v^T } \newcommand\BBB{(I_n-2vv^T)^T} \newcommand\CCC{I_n^T-2(v^T)^Tv^T} \newcommand\DDD{I_n-2vv^T} \newcommand\EEE{H_v } % \newcommand\FFF{H_vH_v } \newcommand\GGG{(I_n-2vv^T) (I_n-2vv^T)} \newcommand\HHH{I_nI_n -I_n2vv^T-2vv^TI_n+4vv^Tvv^T} % \newcommand\gleich{\stackrel{\hphantom{\Vert v \Vert_2 =1}}{=}} \newcommand\III{\stackrel{\Vert v \Vert_2 =1}{=}loesung} \begin{proof}[Neu (mit üblicher Nummerierung)] $$\begin{array}[]{l l l l >{\hspace{-9em}}l >{\hspace{-3em}}l} 0 & 1 &\gleich 2 &= 3 &=4 &=5 \\[1em] \tagx{eq:foo1} & \AAA &\gleich \BBB &= \CCC &= \DDD &= \EEE \\ \tagx{eq:bar1} & \FFF &\gleich \GGG &= \HHH & & \\ & &\III & & & \\ \end{array}$$ \end{proof} % ================================ Aus Gleichung~\eqref{eq:foo1} folgt~\eqref{eq:bar1}. Gleichung~\eqref{eq:foo1} kommt nach ~\eqref{eq:foo0}. \begin{proof}[Neu (mit eigener Nummerierung)] $$\begin{array}[]{l l l l >{\hspace{-9em}}l >{\hspace{-3em}}l} 0 & 1 &\gleich 2 &= 3 &=4 &=5 \\[1em] \tagx[1]{eq:foo2} & \AAA &\gleich \BBB &= \CCC &= \DDD &= \EEE \\ \tagx[2]{eq:bar2} & \FFF &\gleich \GGG &= \HHH & & \\ & &\III & & & \tagx[***]{eq:erg} \\ \end{array}$$ \end{proof} Aus Gleichung~\eqref{eq:foo2} folgt~\eqref{eq:bar2}. Die Lösung \eqref{eq:erg} ist gut. \bigskip Eine andere Gleichung setzt die Nummerierung fort: \begin{equation} 1+1=2 \label{eq:foo111} \end{equation} \end{document} [1]: https://tex.stackexchange.com/questions/491625/amsmath-how-can-i-use-the-equation-numbering-and-label-manually-and-anywhere [2]: https://texwelt.de/wissen/upfiles/55555555_364.png
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