Ich suche die ganze Zeit den Fehler in meinem Code, finde aber keinen. Idee ist, dass die Nummern zu Beginn bündig sind und das erste Gleichheitszeichen der (2) mit dem ersten Gleichheitszeichen der zweiten Zeile in (2. Kann mir jemand helfen?

Öffne in Overleaf
\documentclass[12pt]{scrreprt}%bibliography=totocnumbered
\usepackage{amsmath}
\usepackage{mathtools}
\usepackage{amsfonts}
\usepackage{amssymb}
\usepackage{amsthm}
\numberwithin{equation}{section}

\begin{document}
\begin{proof}
        \begin{align*}
            & (1) \hspace*{0.5cm}H_v^T \hspace{0.4cm} &= (I_n-2vv^T)^T=I_n^T-2(v^T)^Tv^T=I_n-2vv^T=H_v \\
            & (2) \hspace*{0.5cm} H_vH_v  &=(I_n-2vv^T) (I_n-2vv^T)= I_nI_n -I_n2vv^T-2vv^TI_n+4vv^Tvv^T \\&&   \stackrel{\Vert v \Vert_2 =1}{=}jkhgfzuftzclv
        \end{align*}
    \end{proof}
\end{document}

In Overleaf sieht das richtig gut aus, nur wenn ich das in meinen Code einbette, kommen Fehlercodes und mein Dokument bleibt unverändert. alt text

Der erste Fehler leitet mich dann auch auf einen fremden Code acronym.sty weiter.

gefragt 15 Mai, 11:06

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Bachelorette
464
Akzeptiert: 75%

bearbeitet 16 Mai, 04:30

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Henri
14.4k53138

Müssen denn in jeder Zeile immer gleich viele & benutzt werden?

(15 Mai, 11:09) Bachelorette
1

Die in der Abbildung sichtbare Fehlermeldung und die Warnungen lassen sich mit dem angegebenen Code nicht reproduzieren. Aber offensichtlich verwendest Du das Paket titlesec zusammen mit einer KOMA-Script Klasse. Das sollte man generell vermeiden und mit KOMA-Script Klassen deren Möglichkeiten für die nötigen Anpassungen nutzen. Falls nötig kannst Du dafür eine neue Frage mit passendem Beispiel erstellen.

(16 Mai, 07:39) esdd

Sieht aus, als hättest du die Gleichungsnummerierung gerne auf der linken Seite. Dies geht mit der Dokumentoption leqno. Damit das Gleichheitszeichen mit der darübergestellten Formel richtig ausgerichtet wird, bedienen wir uns eines kleinen Tricks. Wir ersetzen

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&\stackrel{\Vert v \Vert_2 =1}{=}

durch

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&\stackrel{\mathclap{\Vert v \Vert_2 =1}}{=} \mskip10mu

Das Makro \mathclap setzt die Breite des Inhaltes auf Null und lässt den Inhalt nach links und rechts heraushängen. Somit hat die gesamte Konstruktion nur noch die Breite des Gleichheitszeichens. Allerdings würde dann der darauf folgende Inhalt mit der darübergestellten Formel kollidieren. Um dies zu vermeiden fügen wir manuell einen kleinen Abstand mit \mskip10mu ein.

Öffne in Overleaf
\documentclass[leqno,12pt]{scrreprt}%bibliography=totocnumbered
\pagestyle{empty}
\usepackage{amsmath}
\usepackage{mathtools}
\usepackage{amsfonts}
\usepackage{amssymb}
\usepackage{amsthm}
\numberwithin{equation}{section}

\begin{document}
\begin{proof}
    \begin{align}
        \label{eq:foo}
        H_v^T &= (I_n-2vv^T)^T = I_n^T-2(v^T)^Tv^T = I_n-2vv^T = H_v \\
        \label{eq:bar}
        H_vH_v &= (I_n-2vv^T) (I_n-2vv^T) = I_nI_n -I_n2vv^T-2vv^TI_n+4vv^Tvv^T \\
        \notag
        &\stackrel{\mathclap{\Vert v \Vert_2 =1}}{=} \mskip10mu jkhgfzuftzclv
    \end{align}
    Aus Gleichung~\eqref{eq:foo} folgt~\eqref{eq:bar}.
\end{proof}
\end{document}

alt text

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beantwortet 15 Mai, 21:02

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Henri
14.4k53138

Perfekt! Genau das, was ich wollte. Dank dir!:)

(16 Mai, 05:51) Bachelorette

@Henri Ich hatte auch erst sowas. Dann war ich aber der Ansicht, dass hier alle Gleichheitszeichen genau untereinander stehen sollen, und das habe ich mit dem nervigen align nicht hinbekommen, und dann habe ich meine erste AW wieder gelöscht.

(16 Mai, 14:43) cis

Überarbeitete Antwort:



I. Ich weiß nicht mit letzter Sicherheit, wie es aussehen soll; ganz einfach deshalb weil ein einfaches veranschaulichendes Beispiel fehlt.

II. \hspace's und dergleichen sollten, meiner Erfahrung nach, immer der letzte Notnagel sein; und auch möglichst nicht im Text selbst stehen, d.h. entsprechende, gewünschte Abstände sollten immer global bzw. global für die lokale Situation eingestellt werden.

III. Nummerierungen oder ähnliches solle man normalerweise möglichst nicht selber vornehmen, sondern von LaTeX machen lassen.

IV. Es ist m.E. nahezu irrsinnig solche Zeilen
"& (1) \hspace*{0.5cm}H_v^T \hspace{0.4cm} &= (I_n-2vv^T)^T=I_n^T-2(v^T)^Tv^T=I_n-2vv^T=H_v \\"
in eine Tabelle zu schreiben.
Jede Änderung oder Sonstiges stellt den Nutzer selbst oder auch jeden Helfer vor ein kompliziertes Puzzle.

LaTeX liefert nicht aus reinem Jux die Möglichkeit Textinhalte bequem in def- bzw. newcommand-Anweisungen abzuspeichern; aber aus irgendeinem Grund wird das nur in Extrem- bzw. Ausnahmefällen verwendet.

Wenn man das nämlich macht, bekommt man ein einfaches Grundgerüst vom Typ:
0 & 1 &= 2 &= 3 &=4 &=5 \\[1em] (1) & \AAA &= \BBB &= \CCC &= \DDD & = \EEE \\ (2) & \FFF &= \GGG &= \HHH & & \\ & &\III & & & \\
oder ähnlich.

NEU 2:

Wie dem auch sei, anstatt gegen die ganzen align-Umgebungen anzukämpfen, kann man das Ganze auch mit einem array umsetzen.
Will man dabei nicht auf den Komfort der Gleichungsnummerierung (und -referenzierung) verzichten, muss man sich etwas basteln:

€dit 2: Mit der Kür der bisherigen Lösung aus https://texwelt.de/wissen/fragen/24817/anwenden-von-pgfkeys-in-einem-xparse-befehl-fur-referenzierte-und-personalisierte-tags-und-labels

alt text

alt text

Öffne in Overleaf
\documentclass[12pt]{scrreprt}%bibliography=totocnumbered
\usepackage{amsmath, amsfonts, amssymb}
\usepackage{mathtools}
\usepackage{amsthm}
%\numberwithin{equation}{section} % <--- Braucht es wirklich 3 Zahlen um eine Gleichung zu referenzieren?

\usepackage{array}  % <---- Für Spalteneinstellungen

% Inline tags
\usepackage{xparse}
\usepackage{pgfkeys}
%
\makeatletter
\newcommand*\mytagtagx@label{}
\newcommand*\mytagtagx@name{}
\pgfkeys{%
/mytag/tagx/.cd,
label/.store in=\mytagtagx@label,
name/.store in=\mytagtagx@name
}
\NewDocumentCommand\tagx{ O{} }{%
\begingroup
  \pgfkeys{/mytag/tagx/.cd,#1}
    \ifx\mytagtagx@name\@empty
      \refstepcounter{equation}(\theequation)%
      \ifx\mytagtagx@label\@empty
      \else
        \expandafter\label\expandafter{\mytagtagx@label}%
    \fi
    \else
      (\mytagtagx@name)%
      \ifx\mytagtagx@label\@empty
      \else
        \let\@currentlabel\mytagtagx@name
        \expandafter\label\expandafter{\mytagtagx@label}%
     \fi
\fi
\endgroup
}
\makeatother

\usepackage[colorlinks=true]{hyperref}  % Zum Hervorheben
\begin{document}
\chapter{Erstes Kapitel}
Eine Gleichung für die Nummerierung: 
\begin{equation}
a + b = c \label{eq:foo0} 
\end{equation}

\section{Verwendung von \texttt{\textbackslash tagx[name=<Anzeige>,label=<label-name>]}}

Ein inline-tag \tagx ~\emph{ohne} Label.

Ein personalisierter inline-tag \tagx[name=***] \emph{ohne} Label.

\bigskip
Ein inline-tag \tagx[label={eq:foo1}] mit Label ~\eqref{eq:foo1}.

Ein personalisierter inline-tag \tagx[name={***}, label={eq:foo2}] mit Label \eqref{eq:foo2}.

\section{Zum Problem}
\begin{proof}[Alt]
        \begin{align*}
            & (1) \hspace*{0.5cm}H_v^T \hspace{0.4cm} &= (I_n-2vv^T)^T=I_n^T-2(v^T)^Tv^T=I_n-2vv^T=H_v \\
            & (2) \hspace*{0.5cm} H_vH_v  &=(I_n-2vv^T) (I_n-2vv^T)= I_nI_n -I_n2vv^T-2vv^TI_n+4vv^Tvv^T \\&&   \stackrel{\Vert v \Vert_2 =1}{=}jkhgfzuftzclv
        \end{align*}
\end{proof}

% ================================
\newcommand\AAA{H_v^T }
\newcommand\BBB{(I_n-2vv^T)^T}
\newcommand\CCC{I_n^T-2(v^T)^Tv^T}
\newcommand\DDD{I_n-2vv^T}
\newcommand\EEE{H_v }
%
\newcommand\FFF{H_vH_v }
\newcommand\GGG{(I_n-2vv^T) (I_n-2vv^T)}
\newcommand\HHH{I_nI_n -I_n2vv^T-2vv^TI_n+4vv^Tvv^T}
%
\newcommand\gleich{\stackrel{\hphantom{\Vert v \Vert_2 =1}}{=}}
\newcommand\III{\stackrel{\Vert v \Vert_2 =1}{=}loesung}
% ================================

\begin{proof}[Neu (mit üblicher  Nummerierung)] 
$$\begin{array}[]{l l l l  >{\hspace{-9em}}l  >{\hspace{-3em}}l}
0          & 1        &\gleich 2        &= 3         &=4         &=5        \\[1em]
\tagx[label=eq:bar1]  & \AAA  &\gleich \BBB   &= \CCC   &= \DDD &= \EEE   \\
\tagx[label=eq:bar2]  & \FFF    &\gleich \GGG  &= \HHH   &       &             \\
          &           &\III                &              &             &              \\
\end{array}$$
\end{proof}

Aus Gleichung~\eqref{eq:bar1} folgt~\eqref{eq:bar2}.
Gleichung~\eqref{eq:bar1} kommt nach ~\eqref{eq:foo1}.

\begin{proof}[Neu (mit eigener Nummerierung)] 
$$\begin{array}[]{l l l l  >{\hspace{-9em}}l  >{\hspace{-3em}}l}
0          & 1        &\gleich 2        &= 3         &=4         &=5        \\[1em]
\tagx[name=1, label=eq:bar3]  & \AAA  &\gleich \BBB   &= \CCC   &= \DDD &= \EEE   \\
\tagx[name=2, label=eq:bar4]  & \FFF    &\gleich \GGG  &= \HHH   &       &             \\
          &           &\III                &              &             &     \tagx[name=***, label=eq:erg]          \\
\end{array}$$
\end{proof}
Aus Gleichung~\eqref{eq:bar3} folgt~\eqref{eq:bar4}. 
Die Lösung \eqref{eq:erg} ist gut.

\bigskip
Eine andere Gleichung setzt die Nummerierung fort: 
\begin{equation}
1+1=2 \label{eq:foo111} 
\end{equation}

\end{document}
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beantwortet 15 Mai, 17:15

cis's gravatar image

cis
9.3k21204335

bearbeitet 21 Mai, 10:51

Vielen herzlichen Dank für deine Arbeit!! Du hast Recht, ich kann die align-Umgebung auch immer weniger leiden:) Danke für den Tipp mit der array-Alternative

(16 Mai, 05:50) Bachelorette

@Bachelorette @cis Bitte nicht array für sowas verwenden. Wenn ihr mehrere Spalten in align braucht, nehmt alignat. http://mirrors.ctan.org/macros/latex/required/amsmath/amsldoc.pdf#section.3.6

(17 Mai, 21:31) Henri

@Henri

Habe ich versucht, kam auch nicht schön raus.

(18 Mai, 11:07) cis

So... könnter mich gern haben mit diesem ganzen align-Kram da :P

(19 Mai, 14:41) cis
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Frage gestellt: 15 Mai, 11:06

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Zuletzt aktualisiert: 21 Mai, 10:51