Hallo,

ich habe 4 verschiedene mikroskopische Aufnahmen von Proteinkristallen. Diese möchte ich jeweils in zweier Blöcken nebeneinander anordnen. Jedes braucht eine eigene caption. Mit meinem Code (siehe unten) sind zwar alle zu sehen, allerdings überdecken die zwei unteren Bilder die captions der oberen. Wie kann ich diese vertikal etwas weiter unten platzieren, sodass die captions wieder zu sehen sind?

\begin{figure}[H]
   \centering
   \begin{minipage}[t][5cm][c]{0.45\linewidth}
   \centering
   \includegraphics[width=\textwidth]{Kristallisation/MaMü_A5.jpg}
   \caption{Mikroskopische Aufnahme von A5.}
   \end{minipage}%
  \hfill
   \begin{minipage}[t][5cm][c]{0.45\linewidth}
   \centering
   \includegraphics[width=\textwidth]{Kristallisation/MaMü_B2.jpg}
   \caption{Mikroskopische Aufnahme von B2.}
   \end{minipage}
\end{figure}
\begin{figure}
   \centering
   \begin{minipage}[b][5cm][c]{0.45\linewidth}
   \centering
   \includegraphics[width=\textwidth]{Kristallisation/MaMü_B3.jpg}
   \caption{Mikroskopische Aufnahme von B3.}
   \end{minipage}%
   \hfill
   \begin{minipage}[b][5cm][c]{0.45\linewidth}
   \centering
   \includegraphics[width=\textwidth]{Kristallisation/MaMü_C2.jpg}
   \caption{Mikroskopische Aufnahme von C2.}
   \end{minipage}
\end{figure}

gefragt 13 Sep, 14:55

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mars3d
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Ohne vollständiges Minimalbeispiel kann ich das Problem nicht wirklich nachvollziehen, sondern nur spekulieren: Ersetze [t][5cm][c] durch [b] und kürze [b][5cm][c] ebenfalls zu [b]. Lass außerdem Option [H] bei der ersten Gleitumgebung weg. Du riskierst damit nur, dass die zweite sich davor setzt. Wenn die beiden zusammen bleiben sollten, dann kannst du auch alles in eine einzige figure-Umgebung packen. Die \centering direkt nach \begin{figure] dürften ebenfalls sinnlos sein. Ansonsten sei noch das Paket subcaption erwähnt.

(13 Sep, 15:29) Ijon Tichy

Das Beispiel ist unvollständig und zeigt das Problem nicht. Du könntest außerdem subcaption einsetzen und die gemeinsamen Beschriftungen zusammenfassen.

Verwende statt der Option H der Umgebung figure besser eine minipage- in einer center-Umgebung.

(13 Sep, 15:31) Bartman

Ich bin neu hier, habe mir den Artikel zum vollständigen Minimalbeispiel aber mal durchgelesen. Ich verstehe nur nicht, weshalb der Code-Ausschnitt nicht vollständig sei. Davor befindet sich lediglich \subsection{Ergebnisse} und danach folgt \subsection{Auswertung}. Also ist der hier dargestellte Code der gesamte Abschnitt, den das Problem betrifft. Verstehe nicht ganz, was ich da noch weiteres anfügen müsste.

Nun habe ich es doch noch gelöst bekommen, durch das einfügen eines vertikalen Abstands mit \vspace{1cm} zwischen den beiden figures.

Dennoch vielen Dank für eure Mühe!

(13 Sep, 15:56) mars3d

Du brauchst eigentlich keinen langen Artikel lesen, umzu verstehen, was ein vollständiges, lauffähiges Minimalbeispiel ist. Das sollte mit schlichtem gesunden Menschenverstand klar sein: Wenn Du Hilfe willst, muss Dein Code so beschaffen sein, dass ihn ein Helfer kopieren und ausführen kann, so dass er daran arbeiten und ausprobieren kann. Das ist bei Dir nicht der Fall, da der Dokumentrahmen fehlt; und keiner außer Dir die benötigten Bilder hat.

(13 Sep, 17:44) cis

PS: Das ist jetzt entsprechend sehr spekulativ; aber die Erfahrung hat mich gelehrt, dass, wenn man \vspace{1cm} o.ä. einsetzen muss, gibt es meist eine 'günstigere' Lösung (mit einer geeigneten Umgebung), die dann ggf. stabiler ggü. etwaigen Änderungen usw. ist. Für mich klingt es irgendwie nach subfigure, aber bechwören kann ich es nicht, ohne es gesehen zu haben.

(13 Sep, 17:51) cis
1

Ohne vollständiges Minimalbeispiel kann ich natürlich nicht sicher wissen, was du wirklich machst. Für den gezeigten Code-Schnippsel kann ich jedoch ein \vspace zwischen den beiden figure-Umgebungen eindeutig nicht empfehlen. In dem gezeigten Code ist nämlich min. die zweite figure eine Gleitumgebung und Gleitumgebungen dürfen, wie der Name schon sagt, von ihrem Ort im Quelltext weggleiten. Damit ist nicht mehr sichergestellt, dass der vertikale Abstand des \vspace auch in der Ausgabe zwischen den beiden figure-Umgebungen landet.

(14 Sep, 17:13) Ijon Tichy
1

Warum dein Code-Schnippsel kein vollständiges Minimalbeispiel ist, geht eigentlich schon aus dem Namen hervor. Darüber hinaus entspricht es auch keiner der beiden erklärten Konstuktionen. Es werden auch unbekannte, externe Grafik-Dateien verwendet. Und wenn man »Wie kann ich sicher stellen, dass mein Beispiel vollständig ist?« wirklich anwendet, wird man feststellen, dass der gezeigte Code allein eben nicht lauffähig ist, sondern Fehlermeldungen erzeugt.

(14 Sep, 17:21) Ijon Tichy
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gestellte Frage: 13 Sep, 14:55

Frage wurde gesehen: 83 Mal

zuletzt geändert: 14 Sep, 17:21