Um Technische Dokumentation die im Latex geschrieben wurde ins Tschechisch zu übersetzen, habe ich unten Linux Mint 20.1 Cinnamon Texlive-full und als Oberfläche Texmaker installiert. - Bis heute funktionierte es, etwa seit 3 Jahren, ohne "wesentliche" Probleme. - Leider hatte der Autor sein Format umgestellt und benutzt zum .pdf erstellen Makefile. - Mein Texmaker meldet beim Versuch .pdf zu erstellen viele Fehler, und "zestört dazu das schon das vorhandene *.pdf. (Die Fehlermeldungen sind Berechtigt, weil ein Teil der Unterlagen erst mit dem Befehl "make" erzeugt werden.) - Habe ich eine Möglichkeit es trotz dem mit Texmaker zu erledigen? - Ich bin "natürlich" ein Anfänger und kenne keine Alternative.

gefragt 17 Mär, 15:42

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bm-magic
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TeXmaker kann selbst keine Makefiles verarbeiten. Aber natürlich kann man das Editieren weiterhin mit TeXmaker erledigen und trotzdem aus einem Terminal-Fenster heraus (siehe ToolsTermminal) make aufrufen. Theoretisch könnte man auch beispielsweise die Regel für latexmk in den Einstellungen von TeXmaker ändern, damit dort stattdessen make aufgerufen wird. Einfacher ginge es bei TeXstudio (einem Fork von TeXmaker). Dort kann man Benutzerbefehle definieren und könnte den Aufruf von make einfach darüber lösen.

(17 Mär, 15:58) saputello

Letztlich kann man aber alles, was man mit make lösen kann, auch ohne make lösen. Man muss dazu nur das Makefile analysieren und die dortigen Aufrufe anderweitig realisieren. Bei komplexen Aufgaben kann ein Editor alleine davon aber natürlich überfordert sein. Das ist ja der Grund, warum man komplexere Build-Prozesse gerne mit make oder latexmk oder arara o. ä. umsetzt.

(17 Mär, 16:00) saputello

@saputello, vielen Dank für die Informationen. Da ich ein Anfänger bin, habe ich leider nicht alles verstanden. - Ich erlaube mich noch eine Frage zu stellen. Der Autor arbeitet mit als Editor. Ich komme damit leider nicht klar. :-(

Ich bin 76 Jahre "jung" und kamm zum Linux erst, nach dem kein Support für Win_7 mehr geboten wurde. Bin auf grafische Oberfläche gewohnt. Besitzt TeXstudio grafische Oberfläche...und... ist die Bedienung gewöhnungsbedürftig? Danke im Voraus

(17 Mär, 17:39) bm-magic

Bitte beachte, dass das hier kein Diskussionsforum ist. Antworten sind daher immer als Antwort auf die Frage zu verstehen. Ich habe daher deine Nicht-Antwort in einen Kommentar umgewandelt.

So leid es mir tut, muss ich außerdem erwähnen, dass wir nicht dazu da sind, dir die Bedienung von Linux und Werkzeugen wie make zu erklären. Lass dir das von dem Autor erklären, der das Build-System mit make gebaut hat.

Wie bereits erwähnt, ist TeXstudio ein Fork von TeXmaker und damit selbstverständlich ebenfalls ein LaTeX-Editor mit grafischer Oberfläche.

(17 Mär, 19:49) saputello

@alle Anfänger wie ich. - Manchmal hat man "Brett vorm Kopf". Eigentlich habe ich mich selbst die Frage beantwortet... mit dem Satz:

(Die Fehlermeldungen sind Berechtigt, weil ein Teil der Unterlagen erst mit dem Befehl "make" erzeugt werden.)
  • Nach dem man, im Terminal (und Dokumentenverzeichnis) "make" aufruft, werden die nötigen Dateien erzeugt...und ein .pdf erstellt.Nach dem diese Dateien nun vorhanden sind, funktioniert auch die "erneute" Erstellung, (nach einer Korrektur) auch mit dem TeXmaker

(Ich dachte, das man immer für die *.pdf Erstellung "make" aufrufen muss, was nicht der Fall ist.

  • TeXmaker funktioniert, wenn man ihm erst nach dem "make" Aufruf startet.
  • DANKE
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beantwortet 18 Mär, 11:40

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bm-magic
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Das funktioniert so lange, solange keine der Dateien geändert wird, aus denen make eine der anderen benötigten Dateien erzeugt. Wird das gemacht, muss man eben wieder make aufrufen. Wenn man nicht weiß, welche Änderungen das sind, verwendet man eben jedes Mal make, wie ich bereits in meinem ersten Kommentar erwähnt habe. Alles danach waren ja da nur weiterführende Infos.

Und natürlich können wir aus den mageren Informationen oben unmöglich ableiten, ob ein einmaliger make-Aufgruf genügt. Bitte bemühe dich künftig um substanzielle Informationen.

(18 Mär, 11:50) saputello

Übrigens funktioniert TeXmaker als Editor auch vor dem ersten make. Nur LaTeX selbst kann (natürlich auch aus TeXmaker heraus) ggf. dann kein (korrektes) PDF erzeugen, weil eben irgendwelche generierten Dateien fehlen. Ist ja logisch.

Warum ich das extra erwähne? Weil es wichtig ist zu verstehen, dass TeXmaker eben nur ein Editor ist, aus dem heraus man auch ein paar für LaTeX typische Programme komfortabel aufrufen kann, und ein PDF-Viewer, der das Ergebnis anzeigen kann. Die PDF-Erzeugung wird von TeXmaker jedoch nur angestoßen und findet extern statt.

(18 Mär, 12:16) saputello
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gestellte Frage: 17 Mär, 15:42

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zuletzt geändert: 18 Mär, 12:19